Almut Preuß-Niemeyer, Marion Vetter – „Kleine Form – große Kunst“

04.07.2015 19:00 - 04.07.2015 23:30

Almut Preuß Niemeyer, Marion Vetter

Bezaubernde Cellomusik zum Staunen und Träumen aus fünf europäischen Ländern präsentieren Marion Vetter (Cello) und Almut Preuß-Niemeyer (Pianistin). Auf dem Programm stehen berühmte Bravourstücke und romantische „Encores“ von Robert Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Antonin Dvorak, Camille Saint-Saens, Sergei Rachmaninoff, David Popper und Gaspar Cassado.

Eintritt: 15 €

Zuvor – von 15:00-18:45 Uhr öffnet die Künstlerin Bettina Bollmann-Koch ihre Atelier-Galerie „Altes Melkhaus“. Neben ihren Bildhauerarbeiten, bilden ihre Texte zum LandArt-Thema „Wasser“ einen besonderen Schwerpunkt an diesem Tag. So wird es um 17:00 Uhr eine Lesung aus ihrem Begleitheft zur LandArt-Ausstellung „imfluss“ geben. (19.6. – 9.8.2015 Schafstall, Bad Essen, Di.-So. 15-18 Uhr). Der Maler Oliver Kempny zeigt in seinen Acrylbildern und Collagen seine persönlichen Assoziationen zum Thema Wasser und Meer.

Der Eintritt ist frei.

 

Zum Konzert

Marion Vetter studierte Cello in ihrer Heimatstadt Berlin bei Wolfgang Boettcher und bei David Geringas in Hamburg, wo sie ihr Studium mit dem Konzertexamen abschloss. Meisterkurse bei Janos Starker, Mstislav Rostropowitsch und Ramy Shevelov rundeten ihre Ausbildung ab. Dem 1. Preis der Gedok – Prämienstiftung 1978 folgte eine Recital – Tournee durch Deutschland. Solistische Auftritte führten sie auch nach Italien und Großbritannien. Ab 1982 war sie Solocellistin der Nürnberger Symphoniker, seit 1984 ist sie als Solocellistin bei der Nordwestdeutschen Philharmonie tätig. Mit großer Begeisterung widmet sie sich auch kammermusikalischen Aufgaben.

Almut Preuß-Niemeyer wurde in Hildesheim geboren und lernte das Klavierspiel bei Hans Clasen, einem Meisterschüler Walter Giesekings. Sie studierte in Hannover bei Prof. Manfred Heutling und in Detmold bei Prof. Friedrich Wilhelm Schnurr , wo sie ihre künstlerische Reifeprüfung im Fach Klavier mit Auszeichnung bestand. Schon während ihres Studiums wurde sie als künstlerische Lehrkraft an die Musikschule Hannover berufen. Zusätzlich unterrichtet sie an der Musikschule Porta Westfalica und an der Musikschule Pro Musica in Lübbecke. Ihre hervorragende Arbeit als Klavierpädagogin wurde schnell bekannt, viele ihrer Schüler gewannen seit den 1990er Jahren Preise bei nationalen Wettbewerben. Seit 1999 beschäftigt sie sich intensiv mit Streicher-Kammermusik. Neben Kammermusikabenden in der gesamten Bundesrepublik gab sie zwischen 1997 und 2009 alljährlich Konzerte und Workshops in Namibia und Südafrika.

2006 rief sie die Mindener Mittwochskonzerte ins Leben, bei der sie so hochkarätige Künstler wie Tzimon Barto, Martin Stadtfeld, Gabriela Montero, Andreas Staier und Xavier de Maistre als Gäste begrüßen konnte.

Dazu stand sie namhaften Solisten wie Maria Kliegel, Johannes Moser, Adrian Brendel, Isabelle van Keulen, Benjamin Schmid, Hagai Shaham, Andrej Bielow, Ulf Wallin, Ingolf Turban und dem Konzertmeister der Wiener Philharmoniker Volkhard Steude als Duo-Partnerin am Klavier zur Seite.

Im Quartett und Quintett spielte Almut Preuß-Niemeyer u.a. zusammen mit Ensembles wie dem Arte-Ensemble, dem Gewandhaus-Quartett Leipzig dem Szymanowski-Quartett und dem Steude-Quartett aus Wien.

Seit 2012 ist sie zudem künstlerische Beraterin und Kammermusikpartnerin bei den Kränholner Konzerten in Bremen.

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